Посты автора Nica

Nica

Nicole Disler

Digitale Erzählcafés

Опубликовано: 11. August 2020 в 16:15

Автор:

Категории: Blog

Trotz der Corona-Pandemie haben sich Betroffene in den letzten Monaten immer wieder gesehen und gesprochen. Dank moderner Videokonferenz-Technologie war es ihnen nämlich möglich, sich im digitalen Raum zu treffen.

Über ein Dutzend solcher «digitaler Erzählcafés» wurden in den Monaten Juni, Juli und August durchgeführt, geleitet von Moderatorin Claudia Sollberger. Dieser Austausch vor dem Bildschirm dauert in etwa eine Stunde und wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als durchwegs positiv beurteilt. Die geführten Gespräche waren tief, der Austausch war ernsthaft und immer respektvoll. Viele waren erstaunt, dass man sich trotz der Distanz sehr nah sein kann. Ein digitales Erzählcafé, so der Tenor bei den Teilnehmenden, kann eine physische Begegnung zwar nicht ersetzten, doch aber wertvoll ergänzen. 

So manche neue Gesichter waren bei den digitalen Erzählcafés zugegen. Andere, die Computer und Handy im Tagesablauf nicht gebrauchen, haben sich in dieser Corona-Zeit in moderierten Telefonrunden ausgetauscht. Auch sie waren glücklich und zufrieden, sich mit Menschen besprechen zu können, die in ihrer Kindheit und Jugend ähnliche Lebensgeschichten erfahren hatten. Die digitalen Erzählcafés sollen auch weiterhin durchgeführt werden.


12. Mai 2020, Urs Allemann, Theresa Rohr, Renate Kaeser, Moderatorin: Claudia Sollberger

13. Mai 2020, Theresa Roth, Ivo Bamert, Anita Häusermann, Urs Allemann, Moderatorin Claudia Sollberger

Опубликовано: 17. Juli 2020 в 10:39

Автор:

Категории: Mein Ding

Jeder hat ein wichtiges Objekt, dass einem durchs Leben oder durch eine Lebensphase begleitet. In dieser Rubrik zeigen und beschreiben Betroffene, was ihnen wichtig und wertvoll ist. Die Rubrik wird ständig erweitert. Senden auch Sie uns Ihr Lieblingsobjekt mit einem kleinen Beschrieb zu:


Regula Angst

Опубликовано: 23. Juni 2020 в 15:41

Автор:

Категории: Mein Ding

Als ich als Jugendliche einsam und verzweifelt, als Hoffnungsloser Fall nach Hindelbank gebracht wurde, wusste ich nicht was Hoffnung ist. Ich war so einsam und sehnte mich nach Liebe und Geborgenheit, nach einem Menschen der mich verstehen würde. Alles um mich herum war kalt und leer. Tief in mir war ein Schrei der niemand hörte. Erst Jahrzehnte  später erfuhrt ich was Hoffnung bedeutet. Ein Ziel haben, auf etwas hinarbeiten, hoffen auf etwas das noch nicht ist, aber eintreffen wird. Durch den Glauben an Gott fand ich den Ort Ruhe und der Hoffnung. Und so schritt ich durch das Tor der Hoffnung in das wahre Leben. Mittlerweile habe ich gelernt zu leben, zu vertrauen, zu geniessen und zu lieben.
Regula Angst


Engadiner Stabelle

Опубликовано: 19. Mai 2020 в 18:46

Автор:

Категории: Mein Ding

Meine Engadiner Stabelle. 

Während unvergessenen Ferientagen in Samedan, zusammen mit meinem damaligen Freund Paul – meinem heutigen Ehemann, haben wir im Jahre 1963 diese Sitzgelegenheit erstanden. 
Silvia Käser-Jutzeler

Опубликовано: 15. Mai 2020 в 14:00

Автор:

Категории: Corona News

Die Corona-Pandemie zwingt uns, dieser Tage zu Hause zu bleiben. Wir erleben alle eine Ausnahmesituation, welche auf Körper und Geist einwirkt. Wir lassen und davon nicht abschrecken. Mit Tipps und Ideen halten wir uns fit bis zum Zeitpunkt, da wir uns wieder  bei einem «Erzählbistro» treffen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bei den Übungen!

Ihr Erzählbistro-Team



Gute Neuigkeiten für Betroffene mit Ergänzungsleistungen

Опубликовано: 12. Mai 2020 в 20:06

Автор:

Категории: Blog


Der Solidaritätsbeitrag hat bei manchen Betroffenen dazu geführt, dass ihnen die Ergänzungsleistungen gekürzt wurden. Nun können diese gekürzten Gelder zurückverlangt werden. Wir informieren Sie, wie das geht.

Wenn Empfänger von Ergänzungsleistungen (EL) den Solidaritätsbeitrag von 25’000 Franken erhielten, überstieg ihr Vermögen danach in einzelnen Fällen den Betrag, welcher bei der EL-Berechnung eine Rolle spielt. Ihre Ergänzungsleistungen wurden deshalb gekürzt.

Die Politik wollte dies ändern: Eine parlamentarische Initiative verlangte, dass der Solidaritätsbeitrag bei der Berechnung von Ergänzungsleistungen keine Rolle spielen soll. Bereits erfolgte EL-Kürzungen sollten aufgehoben und rückerstattet werden. Diese Initiative und die damit verbundene Gesetzesänderung wurde im Dezember von National- und Ständerat angenommen. Die Referendumsfrist zur Gesetzesänderung lief am 8. April 2020 unbenutzt ab. 

Seit dem 1. Mai 2020 kann die gekürzte Leistung bei jener Stelle zurückverlangt werden, die sie verfügt hat. Es wird in den meisten Fällen die Ausgleichskasse sein. 

Ergänzungsleistungen wurden schon in den Jahren 2014 und 2015 wegen der Auszahlung von Soforthilfe der Glückskette an Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen gekürzt. Da es sich dort um Leistungen einer privaten Stiftung handelt, sind diese Kürzungen von der Gesetzesänderung nicht erfasst. Sie müssen nicht zurückerstattet werden. 

Neue Gesuche können gestellt werden

Für die Einreichung neuer Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag wird die Frist auf 1. November 2020 aufgehoben. Schon vorher können das Formular sowie die Wegleitung beim Bundesamt für Justiz (Tel. +41 58 462 4284; https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/gesellschaft/fszm.html  mit Kontaktformular) angefordert werden. Wir bleiben am Ball und werden informieren und die neue Wegleitung und die neuen Gesuchsformulare hier aufschalten, sobald sie vorliegen.

Hund Luna

Опубликовано: 30. April 2020 в 13:27

Автор:

Категории: Mein Ding

Mein Name ist Anita Häusermann und bin 55 Jahre und mir wurde vor einem Jahr ein fast neues Leben geschenkt ich wog im März 2019 131 kg und heute ein Jahr später 63kg. Jetzt laufe ich für mein Leben gerne mit meinem Hund Luna und geniesse mein Leben in vollen Zügen trotz Verbot Risikopatientin jeden Tag aufs neue diese Corona Krise lernt man jeden Tag aufs neue wie schön eigentlich das Leben ist und wie schön das man eine Familie hat. LG Anita Häusermann 



Calendula

Опубликовано: 30. April 2020 в 13:26

Автор:

Категории: Mein Ding

Calendula 

Ich bin eine abgelegene Bergwiese auf 1500m ü. M. Die Lute sagen, ich sei ausnehmend bunt und schützenswert. Auf mir wächst, da die Menschen mich nicht bewirtschaften, eine Vielfalt von Blumen und Kräuter, unter anderem die Schlüsselblume, die Arnika, die echte Kamille, der Feldkümmel dazu der Beinwell und natürlich die schöne Ringelblume – genau Calendula officinalis genannt.   
Calendula fand das Leben blumig inmitten dieser vielfältigen Fauna und Flora. Was da alles so neben und unter – na ja, immerhin wurde sie bis 50 cm hoch, ihrem Blätterkleid herum summte und hüpfte, das fand Calendula äusserst interessant!
Mit ihrer Verbündeten, der wohlriechenden Schlüsselblume, fanden sie sich oft in einem Reigen zusammen. Ausser dem Reh schaute ihnen niemand zu dabei, sie hatten ihren Frieden. 
Eines Tages im Juni kam einer dieser schwerfälligen Zweibeiner, genannt ‘Nonno der Unterländer’ zusammen mit der neugierigen Enkelin ‘Nomi’ den steilen Hang hochgeklettert. Sie wollten Blumen und Kräuter bestimmen, den Arten nach exakt bestimmen. Calendula passte dies gar nicht. Sie schielte äusserst beunruhigt zu den Zweibeinern hin, denn diese zertrampelten doch viele ihrer Artgenossinnen. Die Erfahrung liess sie Ungutes erahnen, doch gingen die Zweibeiner zu ihrem Erstaunen äusserst vorsichtig und akribisch zu Gange, nichts wurde ab oder ausgerissen! 

Nonno erklärte Nomi die Nutzbarkeit von Primula elatior, die Hohe Schlüsselblume. So nannte er nämlich ihre Freundin. Es gibt noch die Primula veris, beide sind geschützt. Verwundert vernahm Calendula, dass die Wurzeln ihrer Freundin den Menschen bei Husten und Schwächeanfällen helfe – so erzählte man es mindestens früher. 
Sie, die Calendula officinalis genannt, mit tief oranger Farbe, vermöge durch ihre vorzüglichen Wirkstoffe in ihren Blüten wie Carotin – Flavonoide dazu Bitterstoffe welche zur Wundheilung bei den Menschen beitrage – wenn diese sie denn nutzten! 

Erstaunt erfuhr sie, dass sie überall auf der Erde verteilt Schwestern hat: die eine lebt auf dem Acker, die Maritima gar am Meer, die Stellata, ja Stern – nein nicht im Weltall – aber gerne in warmen Gegenden. Sicher gibt es noch andere Orte, aber das hat sie vergessen. Kurz vor der Dämmerung machten sich die beiden wieder auf den Rückweg, bestückt mit unzähligem Bestimmungsmaterial und vor allem vielen Nahaufnahmen!
Ruhe kehrte ein auf der Bergwiese, diese gehörte nun wieder den eher nachtaktiven Tieren und vor allem den zahlreichen Hirschen.

elishewa 04.2020