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Nicole Disler

Rezept Osterfladen

Опубликовано: 14. April 2021 в 15:49

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  1. Alle Zutaten bereitstellen. Teig: Mehl, Salz, Zucker und Zitronenschale mischen. Butter beifügen und zu einer krümeligen Masse verreiben, eine Mulde formen. Ei und Rahm hineingiessen.

  2. Zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten. In Folie gewickelt 30 Minuten kühl stellen.

  3. Teig auf wenig Mehl 2-3 mm dick auswallen. In das ausgebutterte Blech legen und den Teigboden dicht einstechen, 20 Minuten kühl stellen.

  4. Füllung: Rahm, Milch und Sultaninen auf- kochen. Griess dazurühren, auf der ausge- schalteten Platte 15 Minuten quellen lassen. Auskühlen lassen, ab und zu rühren. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Heissluft/ Umluft ca. 180°C). Zucker, Eigelb, Zitronen- schale und Mandeln darunterrühren. Eischnee sorgfältig darunterziehen.

  5. Füllung auf den Teigboden verteilen.

  6. Im unteren Teil des vorgeheizten Ofens 30-35 Minuten backen, auskühlen lassen. Den Oster- fladen mit Puderzucker bestäuben, nach Be- darf mit Zuckereili oder Blüemli dekorieren.

1 Stück enthält: Energie: 2160 kJ / 516 kcal, Fett: 33 g, Kohlen- hydrate: 43 g, Eiweiss: 12 g

Projekt Spurensuche

Опубликовано: 14. April 2021 в 15:40

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Viele ehemalige Heimkinder suchen Betroffene, die im gleichen Heim waren. Wir helfen Euch, Betroffene mit einem gleichen Lebensabschnitt zu finden. Bei einem Erzählbistro in St. Gallen sind sich per Zufall zwei Betroffene begegnet, die im gleichen Heim platziert waren. Den ganzen Tag haben sie sich ausgetauscht und der Kontakt wird weiterhin aufrechterhalten.
Auch Ihr sucht vielleicht Betroffene, die im selben Heim wie Ihr gewesen sind, und mit denen Ihr Euch austauschen könnt. Wir wollen Euch bei dieser Spurensuche helfen.
Schreibt uns eine Mail oder einen Brief und gebt uns an, in welchem Heim Ihr gewesen seid. Bekommen wir von einer anderen Person die selben Informationen zum Heimaufenthalt, werden wir Euch gegenseitig vernetzen. Dafür müsst Ihr uns Eure Telefonnummern und exakte Adresse hinterlassen.
Also schreibt uns eine Mail an:
info@erzaehlbistro.ch
oder einen Brief an:
Erzählbistro
c/o Krauthammer & Partner Sonnenbergstrasse 17
3014 Bern

Traurige Nachrichten

Опубликовано: 14. April 2021 в 15:37

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Immer wieder erreichen uns Nachrichten, dass Betroffene verstorben sind.

Dieses Bild stammt vom Maler Franz Gehrig. Beim letzten Sommerfest hatten wir das Glück, sein «bemaltes Segel» auf der Bühne platzieren zu dürfen. Es hat uns alle in den Bann gezogen. Vor wenigen Monaten ist Franz Gehrig gestorben, wie auch andere Betroffene, die leider von uns gegangen sind. Wir sind jedes Mal tief betroffen und denken an all die guten Begegnungen zurück, die wir mit diesen wunderbaren, starken Menschen hatten.
«Als Verdingkind war ich schutzlos, von Gott und der Welt verlassen. Vor ein paar Jahren erst entdeckte ich die Farben in mir». Dies schrieb einst Franz Gehrig im Zusammenhang mit seinen Bildern. Wir wünschen uns, dass wir alle diese Farben in uns entdecken – zusammen mit der Le- bensfreude, die insbesondere die Betroffenen verdient haben.

Zeugnis ablegen

Опубликовано: 14. April 2021 в 15:32

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Die wunderbaren Portraits in dieser Zeitung stammen vom Fotografen Alexander Jaquemet. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit dem kantonalen Fotopreis ausgezeichnet. Auch Ihr könnt Teil des Foto-
und Filmprojektes «Zeugnis ablegen» werden.

Die Gesichter in der Zeitung sind Euch vielleicht bekannt? Das ist gut möglich. Bei den Portraitierten handelt es sich nämlich um Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Ihr habt die fotografierte Person eventuell bereits an einem Erzählcafé getroffen und Euch aus- getauscht.

Die Fotografien sind Teil unseres Projektes «Zeugnis ablegen». Wir wollen alle Betroffenen, die das wünschen, fotografieren und interviewen. So werden Eure Lebensgeschichten, die traurigen wie auch die schönen Momente gesammelt und für die nächsten Generationen konserviert. Gerade die jungen Menschen sollen wissen, was in der Schweiz geschehen ist.

Auch Ihr könnt beim Projekt «Zeugnis ab- legen» mitmachen.

Das geht ganz einfach:
Schritt 1: Ihr meldet Euch bei uns an. Entweder per Mail oder per Telefon.

Schritt 2: Ihr erzählt uns Eure Geschichte. Wir machen eine Aufnahme.

Schritt 3: Ihr werdet nach Bern eingeladen. Hier werdet Ihr fotografiert und gefilmt. Claudia Sollberger und Pascal Krauthammer sind da und begleiten Euch.

Also, Interesse geweckt?

Dann meldet Euch an unter: info@erzaehlbistro.ch;
Tel. 078 729 71 72

Erzählbistro Zeitung

Опубликовано: 14. April 2021 в 15:27

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Die erste Ausgabe für unsere Freundinnen und Freunde des Erzählbistros

Die ersten Sträucher zeigen ihre Blüten. Die Zeichen des Frühlings sind unübersehbar, wir können wieder vermehrt ins Freie, die warmen Sonnenstrahlen geniessen und auftanken. Trotzdem – das Corona-Virus hat die Schweiz noch immer fest im Griff. Vor allem ältere Menschen, die noch nicht geimpft sind, müssen sich schützen. Treffen von grösseren Gruppen sind noch immer nicht möglich, und wir – das Erzählbistro – können leider erst in ein paar Wochen wieder unsere traditionellen Erzählcafés durchführen. Wir lassen uns die Vorfreude aber nicht verderben und sen- den Euch, gegen den «Corona-Blues», unsere erste Erzählbistro-Zeitung.
Wie funktionieren digitale Erzählcafés und unsere Telefonrunden? Wann finden die ersten Stadtspaziergänge statt? Wie kann ich mich fotografieren lassen, wie engagieren, wenn ich der nächsten Generation von der eigenen Lebensgeschichte erzählen möchte? All diese Fragen werden auf diesen Seiten beantwortet. Diese Zeitung informiert Euch nämlich über alle laufenden Aktivitäten und Events und dient Euch ausserdem als Plattform: So bieten wir Euch unter anderem etwa die Möglichkeit, Brieffreundschaften mit Gleichgesinnten zu schliessen.
Unser Wunsch ist es, dass Ihr durch diese Zeitung mit kurzweiligen Artikeln über laufende Aktivitäten informiert werdet und wir eine weitere Möglichkeit haben, mit Euch in Kontakt zu bleiben.

Viel Spass bei der Lektüre. Euer Erzählbistro-Team

Urs Allemann, Claudia Sollberger, Claudia Zürcher und Pascal Krauthammer

Zeugnis ablegen

Опубликовано: 20. November 2020 в 10:58

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Start des neuesten Projekts des Erzählbistros –«Zeugnis ablegen». Zusammen mit dem Fotografen Alexander Jaquemet und der Filmemacherin Nora Longatti zeichnen wir die Erlebnisse der Betroffenen auf. Wie es beim ersten Dreh zu und her gegangen ist, zeigt das kurze Video:


Interessierte melden sich unter: info@erzaehlbistro.ch

Gässle in Basel

Опубликовано: 19. Oktober 2020 в 13:43

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Der blaue Himmel spiegelte sich im Rhein, die farbigen Blätter zeugten vom Wechsel der Jahreszeit: mitten im goldenen Herbst fand ein Erzählbistro in Basel statt.

Der Stadtspaziergang in Basel – durch enge Gassen, vorbei an prächtigen Brunnen, verweilend auf weiten Plätzen – brachte Erinnerungen zurück. Eine Teilnehmerin erzählte von der Basler Fasnacht, die sie als junges Mädchen erfahren hatte. Eine schöne Erinnerung aus einer Jugend, die sonst schwierig war.

In den Erzählrunden erzählten sich die Teilnehmenden vom Leid, das ihnen im früheren Leben widerfahren ist. Viel Vertrauen herrschte untereinander. «Schön, mit Menschen zusammen sein zu können, die ähnliches erlebt haben. Wir verstehen uns mit wenigen Worten», sagte eine Teilnehmerin.

Verwandt und doch fremd

Dabei ging es im Erzählcafé nach dem Spaziergang nicht nur um die eigene Erfahrung von früher. Sondern auch um die Nachwirkungen. Ein Thema dominierte: Die Entfremdung von den Geschwistern – bis heute. Viele Geschwister wurden auseinandergerissen, und noch heute ist der Kontakt nicht möglich.

Ein Teilnehmer berichtete, dass er mit der Schwester im gleichen Heim war, aber dass man dennoch keine Beziehung aufbauen konnte. «Man ist nicht miteinander aufgewachsen, sondern nebeneinander». Er habe Schutz gesucht, aber sie sei ihm keine Stütze gewesen, habe sich immer stark gegeben, erzählte er: «Ich habe jahrelang gelitten, dass meine Schwester so anders mit der Heimerfahrung umgegangen ist.» Auch andere Teilnehmende berichteten, wie sie bis heute mit Geschwistern nicht über das Erlebte sprechen können. «Lieber rede ich nicht darüber», sagte eine Frau im Erzählcafé.

Erzählbistro tut gut

Nach der Erzählrunde gab es im «Teufelhof» ein gemeinsames Mittagessen, bei dem die vertrauensvollen und fröhlichen Gespräche weitergeführt wurden. «Ich bin dankbar für diesen Tag», sagte ein Teilnehmer. «Die Erinnerung holt einem immer wieder ein. So ein Tag wie dieser, tut darum besonders gut.»

Impressionen vom Erzählbistro in Basel sehen Sie in diesem Video:

 

Erzählbistro in St. Gallen – wie hast du’s mit dem Glauben?

Опубликовано: 8. Oktober 2020 в 10:47

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Ein Wandermönch hat St. Gallen den Namen gegeben. In diesem Sinn haben die Teilnehmenden des Erzählbistros die Ostschweizer Metropole erfahren – unterwegs bei einem Stadtspaziergang mit einem anschliessenden Erzählcafé. Viel wurde dabei über das Thema «Glauben» diskutiert.


Diese Stadt mit der Stiftskirche und der Stiftsbibliothek, welche von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, ist wunderschön. Vor allem, wenn die Sonne strahlt und die Gebäude warm erleuchtet, wie beim Erzählbistro anfangs Oktober.

Die Pracht der religiösen Gebäude gaben anschliessend in der Gruppe viel zu reden. Manche Betroffene sprachen über das schwierige Verhältnis zur Kirche. Denn hinter den hohen Mauern, unter der «Obhut» der Kirche, haben viele Kinder grösstes Leid erfahren. Während manche den Glauben an die Institution deswegen gänzlich verloren haben, haben andere in der Spiritualität oder einem sehr eigenen Gottesbezug wieder Halt gefunden. So unterschiedlich die Beziehungspunkte auch waren – die berührende Diskussion untereinander war von hohem Respekt und Verständnis geprägt.

Der angeregte Austausch ging beim anschliessenden gemeinsamen Essen weiter. Die Stimmung war stets fröhlich, wobei das Erzählbistro wiederum Ort einer glücklichen Fügung war: So sind sich in St. Gallen erneut zwei Betroffene begegnet, die als Kinder im gleichen Heim platziert worden waren. Ihre Bekanntschaft wird sich unabhängig weiter vertiefen, wie auch sonst über das Erzählbistro neue Bekannt- und Freundschaften am Entstehen sind.

Hier ein Video zum Erzählbistro in St. Gallen:

Ich habe gezeigt, dass ich es gut kann – Erzählbistro in Luzern

Опубликовано: 21. September 2020 в 15:17

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In der Innerschweiz sind fast 40 Betroffene zusammengekommen und haben über das Thema «Beruf und Berufung» diskutiert. Dabei zeigt sich, wie wichtig die tägliche Arbeit für das Selbstvertrauen und ein selbstbestimmtes Leben ist.

Ein wunderbarer Herbsttag hat die Betroffenen diesmal nach Luzern gebracht. «Diese Treffen sind wichtig für meine Psyche», meinte eine Frau, die trotz Corona einen langen Weg auf sich genommen hatte, um beim Austausch dabei zu sein. Auf einer Dachterrasse, die Sonne im Gesicht, nahm man Kaffee und Gebäck zu sich, lernte neue Gesichter kennen, bevor man mit einer Fabel ins Thema des Tages eingestimmt wurde: «Beruf und Berufung».

In kleinen Gruppen diskutierten die Gäste über die Bedeutung der täglichen Arbeit. Gerade weil vielen Betroffenen in ihrer Jugend eingebläut wurde, dass sie – mit ihrem schweren Rucksack – kaum erfolgreich sein könnten, hatte die tägliche Arbeit für diese Menschen eine besondere Bedeutung. Man konnte zeigen, was man kann, erzählte ein Mann, dass man sehr wohl erfolgreich sein konnte, und er ergänzte, dass der Lohn der Arbeit die finanzielle und geistige Unabhängigkeit war. Die Arbeit hatte auch eine wichtige soziale Bedeutung. Eine Frau berichtete in der Gruppe von den gemeinsamen Essenspausen bei der Arbeit und dem Gefühl, zu einer «Familie» zu gehören, wenn das Essen gerecht ausgeschöpft wurde.

Heute sind viele Betroffene bereits pensioniert, aber die Arbeit geht nicht aus. Für die einen ist die Betreuung der Enkelkinder inzwischen zentral geworden. «Ich kann es gut mit Kindern», sagte eine Frau stolz. «Ich verwirkliche mich beim Kochen», meinte eine andere. «Und ich drücke mich beim Malen aus», erzählte eine Dritte, während die Gruppe eines ihrer Bilder bewunderte. Viele Betroffene sind heute in vielfältiger Weise kreativ und nutzen ihr Können und ihre Ideen, um Neues zu entwickeln, zu entdecken und zu erfahren.

Beim reichhaltigen Mittagessen entstanden nicht nur gute Gespräche untereinander, sondern wiederum auch neue Bekanntschaften. Für die zahlreichen Gäste war es ein Glück, dass man trotz Corona zusammengekommen war. Auch wenn man ein bisschen weiter auseinander sass und teilweise mit Maske unterwegs war – man stand sich immer sehr nahe. Man schöpfte Kraft für Körper und Geist, vor allem aber auch für die tägliche Arbeit, die ansteht.

Ein Eindruck des Tages findet sich in diesem Video: