Corona News

Опубликовано: 15. Mai 2020 в 14:00

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Die Corona-Pandemie zwingt uns, dieser Tage zu Hause zu bleiben. Wir erleben alle eine Ausnahmesituation, welche auf Körper und Geist einwirkt. Wir lassen und davon nicht abschrecken. Mit Tipps und Ideen halten wir uns fit bis zum Zeitpunkt, da wir uns wieder  bei einem «Erzählbistro» treffen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bei den Übungen!

Ihr Erzählbistro-Team



Corona – Lockerungen: Was bedeutet das für uns?

Опубликовано: 15. Mai 2020 в 13:59

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Grössere Anlässe wie unsere Erzählcafés sind zwar aktuell noch immer verboten, jedoch dürfen ältere Menschen langsam wieder aus der Isolation und unter die Menschen. Wir zeigen Ihnen, wie man – mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen – sicher durch den Alltag kommt.




Über Wochen mussten ältere Menschen, und damit auch Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, strikt zu Hause bleiben. Damit sollten sie geschützt werden vor dem Coronavirus, das sich auch in der Schweiz rasend schnell ausgebreitet hat.

Die Bevölkerung hat die Anordnungen gut umgesetzt, die Spitäler wurden nicht überrannt, und so werden die Massnahmen vorsichtig gelockert. Auch für ältere Menschen gibt es endlich wieder mehr Freiheiten: Ein schöner Spaziergang ist nun gut möglich, man darf sich mehr bewegen, auch in die Läden darf man als älterer Mensch gehen, wenn man dabei die Abstandsregeln einhält und sich vor Menschenmengen fernhält. Ältere Personen müssen demnach nach wie vor sehr vorsichtig sein. Es lohnt sich, da auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu hören. 


Wer ist besonders gefährdet?

Gefährdet sind Personen ab 65 Jahren und vor allem Erwachsene mit folgenden Vorerkrankungen:

Bluthochdruck

Chronische Atemwegserkrankungen

Diabetes

Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Krebs

Adipositas Grad III 

Falls Sie unsicher sind, ob Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.


So können Sie sich schützen

Wenn Sie älter als 65 sind oder eine der oben aufgeführten Vorerkrankungen haben, gelten folgende Massnahmen:

Sie können Ihr Zuhause verlassen, solange sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. Gründliches Händewaschen ist zentral.

Vermeiden Sie Orte mit hohem Personenaufkommen (zum Beispiel Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (zum Beispiel Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr)

Vermeiden Sie unnötige Kontakte und halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens zwei Meter).

Lassen Sie wenn möglich eine Freundin, einen Freund oder Nachbarn für Sie einkaufen oder bestellen Sie online oder per Telefon. Sie finden auch Unterstützungsangebote bei verschiedenen Organisationen, über Ihre Gemeinde oder im Internet. 

Nutzen Sie für geschäftliche und private Treffen bevorzugt das Telefon, Skype oder ein ähnliches Hilfsmittel.

Wenn Sie zum Arzt müssen, fahren Sie mit Ihrem Auto oder Velo oder gehen Sie zu Fuss. Ist das nicht möglich, dann nehmen Sie ein Taxi. Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Personen und beachten Sie die Hygieneregeln.


Husten und andere Symptome

Haben Sie ein oder mehrere Krankheitssymptome wie Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns? Dann rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Auch am Wochenende. Beschreiben Sie Ihre Symptome und sagen Sie, dass Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören.


Alters- und Pflegeheime

Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie sollten deshalb möglichst vor einer Ansteckung geschützt werden. Besuche in und ausserhalb der Institutionen sollen aber grundsätzlich möglich sein. Wir empfehlen den Alters- und Pflegeheimen, Vorkehrungen zur strikten Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln zu treffen (zum Beispiel: nur gesunde Besuchende zulassen, Anzahl der Besuchenden und Besuchszeit beschränken, transparente Abschrankungen installieren).

Also, dies sind die wichtigsten Informationen soweit. Wir vom Erzählbistro wünschen Ihnen nur das Beste. Schützen Sie sich und bleiben Sie gesund!

Weitere Informationen unter:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/besonders-gefaehrdete-menschen.html

Für den Körper – den Geist und die Seele

Опубликовано: 15. April 2020 в 19:40

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Einfache Kraftübungen 

Lüften Sie zuerst den Raum
Seien Sie sich während Sie lüften bewusst, dass nun die alte und verbrauchte Luft hinaus-strömt und der neuen und frischen Platz macht. Diese füllt nun nach und nach ihr Zimmer.

Übung 1: Im Stehen oder im Sitzen
Atmen Sie während Sie lüften ein paar Malkräftig ein und aus: Stellen Sie sich vor wie auch bei Ihnen die alte verbrauchte Luft hinausgeht und die frische Luft nun ihre Lungen füllt.


Was es bewirkt:
Frische Luft strömt in unsere Lungen. Die Lungen verteilen dann die frische Luft im ganzen Körper. Wenn Sie sich beim tiefen Durchatmen achten, spüren Sie vielleicht sogar ein feines Kribbeln bis in Ihre Fingerspitzen hinein. Alleine der Gedanke, dass Sie nun gute und frische Luft einatmen bewirkt viel. Im Alltag sind wir uns das nicht so bewusst, aber das was wir denken ist ganz wichtig.

Wenn es die Temperatur erlaubt, machen Sie die folgenden Übungen vor dem geöffneten Fenster und wenn es kühl ist schliessen Sie es nun wieder.

Stark sein wie ein Baum
Auch bei dieser Übung ist die Vorstellungskraft ganz wichtig. Die Übung ist zwar einfach, aber lassen Sie sich von ihrer Wirkkraft überraschen.

Übung 2:
Sie stehen ungefähr Schulterbreit ganz entspannt da, wenn Sie sitzen, stehen beide Füsse gut am Boden auch etwa schulterbreit nebeneinander.
Führen Sie nun beide Armen mit den Handflächen dem Boden zugewandt vor ihrem Körper hinauf bis ungefähr in Höhe Brust. Während dieser Bewegung atmen Sie langsam ein. Dann lassen Sie die Arme wieder ganz langsam vor ihrem Körper sinken, während Sie langsam ausatmen, bis sie wieder ganz entspannt nach unten hängen. Gönnen Sie sich nun einen winzigen Augenblick Pause, bevor Sie diese Übung beim nächsten Atemzug wiederholen.
Der Atemrhythmus soll dabei ganz normal sein. Sie brauchen nicht besonders tief ein und aus zu atmen.

Varianten zu der Übung:

Wenn Sie dieses bewusste Ein – und Ausatmen einige Male gemacht haben, achten Sie sich das nächste Mal auf die Bewegungen des Brustkorbes während Sie ein – und ausatmen. Er hebt sich und sinkt dann wieder. Obwohl er das tagein tagaus tut, sind wir es uns oft nicht bewusst. Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, ich liebe diesen Rhythmus und ich muss immer wieder staunen über das Wunderwerk Mensch. 

Während sie nun immer noch in ihrem Atemrhythmus langsam und ruhig ein und ausatmen, stellen Sie sich nun vor sie seien ein Baum.
Vielleicht kennen Sie einen Baum, den Sie besonders gut mögen. Wo steht er?
Am Bach? Auf einem Berg? Am See? Vor Ihrem Haus? Nehmen Sie diesen Baum als inneres Bild.
Während Sie nun so dastehen und immer noch nur einfach atmen, stellen Sie sich vor wie lange dieser Baum schon da steht, wie er seit Jahren  den Stürmen trotzt, wie er Jahreszeiten durchlebt. Stellen Sie sich vor, wie er Schutz bietet für die Vögel oder den Menschen die sich bei Regen und Sturm unter ihn stellen. Seine Wurzeln reichen tief in die Erde und sind mit dieser bodenständigen Kraft verbunden. Stellen Sie sich vor, wie die Zweige oder Äste weit in den Himmel reichen. Er steht einfach da.
Kraftvoll – auch wenn Stürme die er in seinem Leben erlebt hat schon manche Äst abgebrochen haben.
Stehen Sie da wie dieser Baum. Stellen Sie sich vor, dass Sie jedes Mal, wenn Sie die Arme heben Kraft aus der Erde schöpfen, die sich dann beim Senken der Arme in ihrem Körper verteilt.

Sie zweifeln?

Auch wenn der Verstand es nicht für möglich halten soll, geben Sie sich und dieser einfachen Übung eine Chance. Seien Sie neugierig wie ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen.
Vielleicht werden Sie erstaunt feststellen, wie gross die Wirkung sein kann von so einem einfachen Geschehen, wie dem alltäglichen atmen.
Einfach nur deswegen, weil man sich einmal die Zeit nimmt, es bewusst und achtsam zu tun.

Falls Sie sich nun ein wenig besser fühlen, machen Sie es sich bewusst, dass Sie diese Übung jederzeit wiederholen können. Der Baum wird sie erwarten. Lassen Sie sich überraschen, die Übung wird jedes Mal kraftvoller werden.

Abschluss
Haben Sie das Fenster geschlossen, öffnen Sie es nochmals kurz.
Dehnen Sie sich nun genussvoll in alle Richtungen. Machen Sie es aber diesmal ganz anders als sonst. Ächzen und stöhnen Sie dabei wie eine alte Eiche. Gähnen Sie und halten Sie sich um Himmels Willen nicht anständig wie es sich gehören würde, die Hand vor den Mund. Gähnen laut und genussvoll. Gähnen entspannt unglaublich und falls Sie zu zweit sind steckt es ihr Gegenüber garantiert an. Dehnen Sie sich nur so fest, dass es sich wunderbar anfühlt. Machen Sie keine Turnübung daraus.
Übrigens: Auch diese Übung kann man gut im Sitzen machen. Das empfiehlt sich besonders bei Menschen mit zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck. 

Und nun viel Spass und guten Erfolg!


Quellen: 

Text Gisela Bolliger,eidg. dipl. Komplementärtherapeutin HF, Erwachsenenbilderin im Gesundheitwesen

Bilder Claudia Sollberger, März 2020





Zwei kurze Geschichten

Опубликовано: 15. April 2020 в 15:35

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Aus dem Buch «alles kein Zufall» von Elke Heidenreich

Lesen

Ich steige ins Taxi, der Fahrer liest in einem Buch. Ich sage ihm, wohin ich fahren möchte, er seufzt, fährt los, das Buch offen auf dem Schoss. Die Ampel ist rot, er liest weiter. Die Ampel wird grün, er liest, bis es hinter ihm hupt, dann fährt er los, in aller Ruhe.

Das wiederholt sich an jeder Ampel.

Ich finde das sehr komisch, irgendwie auch sehr schön und als ich ausgestiegen bin, ärgerte ich mich, dass ich ihn nicht gefragt habe, was er da liest.

Exotisch

Eine alte Dame steht unschlüssig vor den Obst- und Gemüseauslagen im Supermarkt. Ich komme und kaufe Avocados und Artischocken. Sie starrt in meinen Einkaufswagen und sagt dann: «Darf ich Sie etwas fragen?»

Natürlich darf sie. «Wie isst man das?» fragt sie und zeigt auf die stacheligen Artischocken. Ich erklärte ihr, wie ich sie esse: In Salzwasser kochen, eine Sahnesauce aus Muskat und Zitrone machen, Blättchen abzupfen, eintauchen. Das Herz von Haaren befreien und als letztes essen.

«Und das schmeckt?» will sie wissen. Das kann ich versichern und erkläre auch, was man mit Avocados machen kann. «Früher gab es das alles nicht» sagt sie. Und endlich kann ich die Gelegenheit beim Schopf ergreifen, auf die ich schon so lange warte. «Wissen sie noch, was Stielmus ist oder Mangold, und wie man das macht?» Jetzt blüht sie auf, natürlich weiss ich das!

Wir haben uns noch öfters getroffen. Ich kann jetzt besseren Kartoffelsalat machen, und sie hat Auberginen für sich entdeckt. Litschis und Physalis haben wir zusammen zum ersten Mal ausprobiert und uns angesehen: «Braucht man das?»





Zum Lesen und sich stärken

Опубликовано: 15. April 2020 в 15:34

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Vertrauen und Mut gegen die Angst

Die vielen Nachrichten über das Corona-Virus machen manchmal Angst. Angst macht uns aber klein. Deswegen kann es sehr hilfreich sein, der Verunsicherung immer wieder Mut und Vertrauen entgegenzustellen. Es reicht nämlich völlig, wenn wir der Situation wie sie im Moment ist mit Respekt begegnen. 

Unten finden Sie ein Märchen dazu. Märchen, die so oft voller Weisheit sind. 


Wie die Ziege den Löwen in die Flucht schlug


Ein Märchen aus Indien


Quelle: Dietrich, T.  & Strahm, P. illustriert Fürst, B. (2004). Rabenlist und Löwenmut. Tiermärchen aus aller Welt. Sonderband. Herausgeber: Zoologischer Garten Basel. 


Ziegen fressen selten die Kräuter auf ihrer eigenen Weide – lieber die von nebenan. Genau so war auch die Ziege in unserer Geschichte. Sie lief und lief, frass da ein saftiges Kräutchen und da eines … ja sie war eine Feinschmeckerin. Und auf dieser Weise verirrte sie sich einmal. Als sie es endlich merkte, war es bereits Abend und sie war im Wald. 

Sie fürchtete sich aber vor dem Wald und sie fürchtete auch die Nacht und wovor sie sich am meisten fürchtete: Vor wilden Tieren. Zum Glück fand sie eine Höhle.
Glücklich trat sie ein — und stand vor einem Löwen. Sie begann zu zittern und hätte sich am liebsten rückwärts hinaus verzogen. In diesem Falle hätte der Löwe sie aber bestimmt angefallen und getötet. Fliehen konnte sie nicht mehr, das war der Ziege klar. „Wenn mir nun etwas hilft“ dachte sie, „dann eine List! Es bleibt mir nichts anderes übrig, als den Löwen zu erschrecken!“

Sie erinnerte sich an all die kräftigen Kräuter, die sie unterwegs gefressen hatte, plusterte sich auf und lief tapfer auf ihn zu. Der traute seinen Augen kaum. Eine solch mutige Ziege war ihm noch nie begegnet. Er bekam Respekt vor ihr und sagte: «Guten Tag, verehrte Ziege! Wer bist du?» 

Die Ziege atmete tief ein und sagte dann mit ruhiger Stimme: «Ich bin die Königin der Ziegen, endlich habe ich dich gefunden! Bei meiner Krönung habe ich geschworen, dass ich 100 Tiger, 25 Elefanten und 10 Löwen fressen werde. Die Tiger und die Elefanten habe ich schon gerissen, du jedoch bist der erste Löwe, der mir über den Weg läuft. Endlich habe ich einen!»

Der Löwe erschrak, begann zu zittern und hätte sich am liebsten aus dem Staub gemacht. „Sie wird mich anfallen und fressen“ dachte er, „und fliehen kann ich nicht mehr, dafür ist es zu spät. Wenn mir nun noch etwas helfen kann, dann eine List!“

«Liebe Königin der Ziegen. Ich bin so schmutzig, so unappetitlich. So kannst du mich nicht fressen. Ich will mich am Fluss unten waschen, damit ich ein würdiges Opfer sein darf.»

Die Ziege erlaubte es ihm und liess ihn hinaus. Draussen aber rannte er davon, bis er erschöpft zusammenbrach. Da kam der Schakal, sah ihn und fragte erstaunt: “Löwe, was ist geschehen, du rennst ja als ob es um dein Leben gehen würde?“

«Ein schreckliches Tier ist mir begegnet», sagte der Löwe, «es sieht wie eine Ziege aus, hat aber grünere Augen, längere Hörner und einen weisseren Bart, und … das Schlimmste, es frisst – Löwen. Nur dank meiner List konnte ich fliehen.» Der Schakal durchschaute die Geschichte, begann zu lachen und sagte: «Komm, wir gehen zurück zum Löwenfresser. Zu zweit sind wir stärker und können das Ungeheuer überwältigen und es zerreissen.» Der Löwe zögerte, doch er liess sich überreden und ging mit dem Schakal zur Ziege zurück.

Die erkannte die Gefahr und liess sich wieder etwas einfallen. Mit lauter Stimme ruft sie dem Schakal zu: «Ein einziger Löwe, mein Freund Schakal, nur einer bringst du mir! So unzuverlässig führst du meine Befehle aus! Zehn Löwen habe ich verlangt, nicht nur einen! Mach dich sofort wieder auf die Suche!» Der Löwe glaubte wiederum der Ziege, warf den Schakal mit einem unsanften Prankenschlag zur Seite und floh.

Endlich konnte die Ziege die Höhle verlassen und nach Hause gehen!

Von diesem Tag an entfernte sie sich nicht mehr so weit von ihrer Wiese… oder nur noch ganz, ganz selten. 


Gedanken zum Märchen 

von Gisela Bolliger, Märchenerzählerin für Erwachsene


Es ist ein Märchen und natürlich ist diese Geschichte mit der Ziege und dem Löwen nie passiert. Ich wage aber trotzdem zu behaupten, dass ein bisschen Wahrheit darin steckt.
Mir fallen Menschen ein, die eher unscheinbar wirken, denen niemand Grosses zutraut, die aber Grossartiges leisten. Menschen, die trotz Widrigkeiten ihren Weg gehen und ihr Ziel erreichen, obwohl es ihnen niemand zugetraut hätte. 

Wenn ich eine schwierige Situation bewältigen muss, erzähle ich mir dieses Märchen manchmal selber, einfach um mich dran zu erinnern, auf was es jetzt ankommt. Erst Mal gut durchatmen, mich an meine Kraft erinnern und dann den ersten, mutigen Schritt wagen – vielleicht ist es sogar nötig ein wenig listig zu sein. 

Im Moment ist die Verunsicherung gross und wir alle brauchen Mut und Zuversicht. Ich wünsche mir, dass dieses kleine Märchen auch Ihnen ein wenig hilft, diese Situation, die nicht unserem gewohnten Alltag entspricht, zu überbrücken.

Später, wenn alles vorüber ist, kommt wieder die Zeit mit den saftigen Gräser und Kräuter. Wir werden das Leben wieder geniessen und ab und zu sogar wieder an einem Kräutchen von nebenan knabbern. 





Zum Lesen und einen Moment innehalten, sich daran erfreuen, und lachen, daran stark werden.

Опубликовано: 15. April 2020 в 15:27

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Eine Geschichte

Von Khalil Gibran, der Prophet


Von der Freundschaft

Und ein junger Mann sagte: Sprich uns von der Freundschaft. Und er antwortete und sagte:

Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte. Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet.

Und er ist euer Tisch und euer Herd. 

Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger, und ihr sucht euren Frieden bei ihm.

Wenn euer Freund frei heraus spricht, fürchtet ihr weder das «Nein» in euren Gedanken, noch haltet ihr mit dem «Ja» zurück. Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen.

Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.

Wenn ihr von eurem Freund weggeht, trauert ihr nicht;

Denn was ihr am meisten an ihm liebt, ist vielleicht in seiner Abwesenheit klarer, wie der Berg dem Bergsteiger von der Ebene aus klarer erscheint.

Und die Freundschaft soll keinen anderen Zweck habe als den Geist zu vertiefen. Denn Liebe, die etwas anderes sucht als die Offenbarung ihres eigenen Mysteriums, ist nicht Liebe, sondern ein ausgeworfenes Netz: und nur das Nutzlose wird gefangen.

Und lasst euer Bestes für euren Freund sein. Wenn er die Ebbe eurer Gezeiten kennen muss, lasst ihn auch das Hochwasser kennen.

Denn was ist ein Freund, wenn ihr ihn nur aufsucht, um die Stunden totzuschlagen?

Sucht ihn, um die Stunden mit ihm zu erleben.

Denn er ist da, eure Bedürfnisse zu befriedigen, nicht aber eure Leere auszufüllen.

Und in der Süsse der Freundschaft lasst Lachen sein und geteilte Freude.

Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)


Du musst das Leben nicht verstehen

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt. 

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.  (Rainer Maria Rilke)


So ist das Leben

So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem. (Rosa Luxemburg)


Grundlage menschlichen Glücks

Goethes so beliebtes Lied: »Ich hab mein‘ Sach auf nichts gestellt«, besagt eigentlich, dass erst nachdem der Mensch aus allen möglichen Ansprüchen herausgetrieben und auf das nackte, halbe Dasein zurückgewiesen ist, er derjenigen Geistesruhe teilhaftig wird, welche die Grundlage des menschlichen Glückes ausmacht, indem sie nötig ist, um die Gegenwart, und somit das ganze Leben, genießbar zu finden. Zu eben diesem Zwecke sollten wir stets eingedenk sein, dass der heutige Tag nur einmal kommt und nimmer wieder. Aber wir wähnen, er komme morgen wieder: morgen ist jedoch ein anderer Tag, der auch nur einmal kommt. (Arthur Schopenhauer)


Man sieht nur mit dem Herzen

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine-de-Saint-Exupéry)


Abschiednehmen

Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz. (Ricarda Huch)


Quelle: http://www.gedichte-zitate.com/beruehmte-zitate.html, heruntergeladen am 28. März 2020, berühmte Zitate