Mein Ding

Jeder hat ein wichtiges Objekt, dass einem durchs Leben oder durch eine Lebensphase begleitet. In dieser Rubrik zeigen und beschreiben Betroffene, was ihnen wichtig und wertvoll ist. Die Rubrik wird ständig erweitert. Senden auch Sie uns Ihr Lieblingsobjekt mit einem kleinen Beschrieb zu:




Christian Tschannen, Kunstschaffender

 

«2003 und 2004 hatte ich das grosse Glück und Privileg, als Kunstschaffender für mehrere Monate im Ausland zu weilen und zu arbeiten – Artist in residence. 

Ich war zwei mal für mehrere Monate in Südafrika – Kapstadt – und einmal USA/Kalifornien – Halfmoon Bay, Mountain View und San Francisco. 

Bei meinem zweiten Aufenthalt in Südafrika (Kapstadt) nahm ich u.a. wieder an künstlerischen Workshops teil oder organisierte welche, wo mit lokalen Kunstschaffende, aber auch Schulkinder und Jugendliche aus/in den Townships (Armenviertel) gearbeitet wurde.

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«Heute bestimme ich den Weg»

Liebe und Zuneigung, wie sie Kinder normalerweise von ihren Eltern bekommen, hat Fred Krummenacher nie erfahren. In Bern geboren aber nicht geborgen. Eine fürsorgliche Mutter kannte er nicht, der Stiefvater gab ihm mit Schlägen zu verstehen, dass er unerwünscht sei. In seiner Jugend wurde Fred hin- und hergeschoben, man hat sich nicht um ihn gekümmert, sondern über ihn verfügt. In den Akten der Vormundschaftsbehörden lässt sich alles nachlesen. «Eiskalt wurde über mein Leben bestimmt», sagt Fred Krummenacher heute und erinnert sich zurück. An die schlimme Zeit im Erziehungsheim, im Jugenddorf St. Georg in Bad Knutwil. «Die Neuen wurden eingeprügelt», erzählt er, hinzu sei die subtile Gewalt der Leitung gekommen. Nur weg von Bad Knutwil. Nur weg wollte er. So rasch wie möglich. Da war er noch ein Kind. 

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Regula Angst

1. Bild Tor der Hoffnung 120x70cm Acryl mit Modelliermasse (mein Lieblingsbild) Hoffnung auf das Licht, auf das Ende des Tunnels, durch das Tor schreiten in das helle Licht… mein Lebensweg. 

2. Bild Der Weg 120x80cm Acryl Struktur mit verschiedenen Naturmaterialien.
Die Skulptur daneben hat mein Mann gemacht.

Als ich als Jugendliche einsam und verzweifelt, als Hoffnungsloser Fall nach Hindelbank gebracht wurde, wusste ich nicht was Hoffnung ist. Ich war so einsam und sehnte mich nach Liebe und Geborgenheit, nach einem Menschen der mich verstehen würde. Alles um mich herum war kalt und leer. Tief in mir war ein Schrei der niemand hörte. Erst Jahrzehnte  später erfuhrt ich was Hoffnung bedeutet. Ein Ziel haben, auf etwas hinarbeiten, hoffen auf etwas das noch nicht ist, aber eintreffen wird. Durch den Glauben an Gott fand ich den Ort Ruhe und der Hoffnung. Und so schritt ich durch das Tor der Hoffnung in das wahre Leben. Mittlerweile habe ich gelernt zu leben, zu vertrauen, zu geniessen und zu lieben.
Regula Angst



Simone Hohmann

Simone Hohmann


Engadiner Stabelle

Meine Engadiner Stabelle
Während unvergessenen Ferientagen in Samedan, zusammen mit meinem damaligen Freund Paul – meinem heutigen Ehemann, haben wir im Jahre 1963 diese Sitzgelegenheit erstanden. 
Silvia Käser-Jutzeler



Hund Luna

Mein Name ist Anita Häusermann und bin 55 Jahre und mir wurde vor einem Jahr ein fast neues Leben geschenkt ich wog im März 2019 131 kg und heute ein Jahr später 63kg. Jetzt laufe ich für mein Leben gerne mit meinem Hund Luna und geniesse mein Leben in vollen Zügen trotz Verbot Risikopatientin jeden Tag aufs neue diese Corona Krise lernt man jeden Tag aufs neue wie schön eigentlich das Leben ist und wie schön das man eine Familie hat. LG Anita Häusermann 



Calendula

Calendula
Ich bin eine abgelegene Bergwiese auf 1500m ü. M. Die Lute sagen, ich sei ausnehmend bunt und schützenswert. Auf mir wächst, da die Menschen mich nicht bewirtschaften, eine Vielfalt von Blumen und Kräuter, unter anderem die Schlüsselblume, die Arnika, die echte Kamille, der Feldkümmel dazu der Beinwell und natürlich die schöne Ringelblume – genau Calendula officinalis genannt.   
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Mein Häuschen

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