Mein Ding

Опубликовано: 19. Mai 2020 в 21:04

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Jeder hat ein wichtiges Objekt, dass einem durchs Leben oder durch eine Lebensphase begleitet. In dieser Rubrik zeigen und beschreiben Betroffene, was ihnen wichtig und wertvoll ist. Die Rubrik wird ständig erweitert. Senden auch Sie uns Ihr Lieblingsobjekt mit einem kleinen Beschrieb zu:

Опубликовано: 19. Mai 2020 в 21:03

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Simone Hohmann

Опубликовано: 19. Mai 2020 в 18:46

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Meine Engadiner Stabelle. 

Während unvergessenen Ferientagen in Samedan, zusammen mit meinem damaligen Freund Paul – meinem heutigen Ehemann, haben wir im Jahre 1963 diese Sitzgelegenheit erstanden. 
Silvia Käser-Jutzeler

Hund Luna

Опубликовано: 30. April 2020 в 13:27

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Mein Name ist Anita Häusermann und bin 55 Jahre und mir wurde vor einem Jahr ein fast neues Leben geschenkt ich wog im März 2019 131 kg und heute ein Jahr später 63kg. Jetzt laufe ich für mein Leben gerne mit meinem Hund Luna und geniesse mein Leben in vollen Zügen trotz Verbot Risikopatientin jeden Tag aufs neue diese Corona Krise lernt man jeden Tag aufs neue wie schön eigentlich das Leben ist und wie schön das man eine Familie hat. LG Anita Häusermann 



Calendula

Опубликовано: 30. April 2020 в 13:26

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Calendula 

Ich bin eine abgelegene Bergwiese auf 1500m ü. M. Die Lute sagen, ich sei ausnehmend bunt und schützenswert. Auf mir wächst, da die Menschen mich nicht bewirtschaften, eine Vielfalt von Blumen und Kräuter, unter anderem die Schlüsselblume, die Arnika, die echte Kamille, der Feldkümmel dazu der Beinwell und natürlich die schöne Ringelblume – genau Calendula officinalis genannt.   
Calendula fand das Leben blumig inmitten dieser vielfältigen Fauna und Flora. Was da alles so neben und unter – na ja, immerhin wurde sie bis 50 cm hoch, ihrem Blätterkleid herum summte und hüpfte, das fand Calendula äusserst interessant!
Mit ihrer Verbündeten, der wohlriechenden Schlüsselblume, fanden sie sich oft in einem Reigen zusammen. Ausser dem Reh schaute ihnen niemand zu dabei, sie hatten ihren Frieden. 
Eines Tages im Juni kam einer dieser schwerfälligen Zweibeiner, genannt ‘Nonno der Unterländer’ zusammen mit der neugierigen Enkelin ‘Nomi’ den steilen Hang hochgeklettert. Sie wollten Blumen und Kräuter bestimmen, den Arten nach exakt bestimmen. Calendula passte dies gar nicht. Sie schielte äusserst beunruhigt zu den Zweibeinern hin, denn diese zertrampelten doch viele ihrer Artgenossinnen. Die Erfahrung liess sie Ungutes erahnen, doch gingen die Zweibeiner zu ihrem Erstaunen äusserst vorsichtig und akribisch zu Gange, nichts wurde ab oder ausgerissen! 

Nonno erklärte Nomi die Nutzbarkeit von Primula elatior, die Hohe Schlüsselblume. So nannte er nämlich ihre Freundin. Es gibt noch die Primula veris, beide sind geschützt. Verwundert vernahm Calendula, dass die Wurzeln ihrer Freundin den Menschen bei Husten und Schwächeanfällen helfe – so erzählte man es mindestens früher. 
Sie, die Calendula officinalis genannt, mit tief oranger Farbe, vermöge durch ihre vorzüglichen Wirkstoffe in ihren Blüten wie Carotin – Flavonoide dazu Bitterstoffe welche zur Wundheilung bei den Menschen beitrage – wenn diese sie denn nutzten! 

Erstaunt erfuhr sie, dass sie überall auf der Erde verteilt Schwestern hat: die eine lebt auf dem Acker, die Maritima gar am Meer, die Stellata, ja Stern – nein nicht im Weltall – aber gerne in warmen Gegenden. Sicher gibt es noch andere Orte, aber das hat sie vergessen. Kurz vor der Dämmerung machten sich die beiden wieder auf den Rückweg, bestückt mit unzähligem Bestimmungsmaterial und vor allem vielen Nahaufnahmen!
Ruhe kehrte ein auf der Bergwiese, diese gehörte nun wieder den eher nachtaktiven Tieren und vor allem den zahlreichen Hirschen.

elishewa 04.2020